Lieblingswollstärke?

Das Wollschaf fragt diesmal nach der Lieblingsstärke von Garn und Nadeln.

Ich stricke am allerlliebsten mit nadel Nr. 3,5 +/- 0,5. Strümpfe mit 2,5 sind auch noch in Ordnung, aber alles was dicker ist als 4,5 empfinde ich als überaus unbequem. Früher habe ich mal am liebsten mit Nadel 6 gestrickt.
Das hängt aber sicher auch damit zusammen, dass ich diese geräumigen Schlumpspullover wie früher nicht mehr trage. Und wenn man etwas mehr auf Figur strickt, dann ist das nur mit dünneren Garn schön. In den deutschen Anleitungsheften sind ja gern mal so Modelle mit nadelstärke 12-15 zu zaubern…. unvorstellbar für mich, so etwas zu stricken.

Montagssocke

man kann sich selbst sehr schön zu Erfolgen verhelfen, wenn man ein ganz klein wenig nachhilft. Gestern habe ich Socken fertig gestrickt bis auf die Naht an der Spitze… So habe ich heute den schnellen Erfolg, Socken zu beenden ohne großen Aufwand.

Bitte sehr, hier sind sie:

Diese Socken werden auch erst in 2 Monaten benötigt als Geburtstagsgeschenk (für eine meiner Schwestern ohne Internetanschluss). Das Garn ist lara aus der "Endless summer collection" von elann. Und gestrickt habe ich die Socken mit den neuen Kasein-Nadeln. Die Farben sind wunderschön, finde ich. Das Garn hat auch einen herrlichen Glanz. Ich hatte es eigentlich noch für die sockapalooza-Aktion bestellt…. dafür kam das Garn aber zu spät bei mir an.

Die selbstgefärbte Wolle ist gewickelt und leigt neben mir und verrät mir immer nch nicht richtig, was sie mal werden will. Aber das Garn sieht klasse aus!

Es ist vollbracht

Die Steuererklärung ist fertig, ans Finanzamt übertragen und die Belege alle eingetütet.
Uff.
So spät war ich noch kein Jahr dran mit der Steuererklärung…. Ich habe nur dummerweise schon wieder ziemlich konkrete Pläne, was ich von der Rückzahlung alles kaufen werde….
Und ein Buch sticht mir da auch in die Augen, das interessanterweise bei amazon.com viel billiger ist als bei amazon.de. Das werde ich wohl mal näher untersuchen müssen.

Frühlingshut

Eigentlich dachte ich, dass ich heute meine kleine Nichte zu Besuch bekomme. Deshalb habe ich gestern Abend während des "Rosenkrieges" (ein herrlicher Film!!!!) einen Hut für sie gestrickt. Nun ist der Hut fertig, aber das Kind doch nicht mehr in der Nähe. So bekommt ihr leider nur ein Bild des Hutes mit unserem Treppengeländer.

Ich finde den Hut richtig süß, wenn Friederike ca. 18 Jahre jünger wäre, hätte sie ihn sicher von ihrer Mama gestrickt bekommen. Wobei Friederike prinzipielle Interesse an einem Modell in blau angemeldet hat….
Die Idee für den Hut ist aus diesem Strickkalender "365 Strickerein für jeden Tag" oder so ähnlich, den hatte ich beim letzten großen Stricktreffen bei Simone bewundert. Ich bin am Überlegen, wo Copyright nun anfängt….. ob ich MEINE version dieses Hutes als Anleitung aufschreiben und veröffentlichen kann. Hm.
Ruft jemand ganz laut nach der Anleitung?

Färbereien

Hier jetzt also endlich der Bildbericht vom Färben. Ohne eigene Infrastruktur (=Kamera) ist frau ja ziemlich behindert.Gut, ich hatte ca. 300g weiße Wolle in 4 Strängen, die Astrid gesponnen hatte […]

Schlechtwetterarbeit

Während ich meiner herrlich bunten Wolle beim Trocknen zuschaute, habe ich endlich, endlich mal an meiner Sockenwollrestedecke weiter gemacht. Ich hatte 4 fertige Streifen, die an die vorhandenen 5 Streifen angenäht werden mussten nebst der erforderlichen Fadenverstecherei. Und jetzt deklariere ich die Decke als fertig. Na gut, noch eine Häkelumrandung…. aber prinzipiell ist sie fertig.
Außerdem habe ich einen bitterbösen Blogkommentar zum Pabsttod gefunden. Warum eigentlich bitterböse? Ich sehe es sehr sehr ähnlich, hätte es nur nicht so schön ausdrücken können, aber lest selbst.
Und weil ich einmal dabei bin, klar Schiff zu machen bei den angefangenen Strickprojekten, habe ich gleich den Zickzack-Pullover wieder halb aufgetrennt. *grummel* Wenn ich eine Kamera hätte…. könnte ich euch teilhaben lassen an dem Probelm mit dem Pullover. Astrid hat gestern Abend auf "Auftrennen" entschieden und erste wesentliche Trennarbeiten erledigt.

Das macht Spaß!

Also Wollefärben macht Freude. Definitiv. Allerdings habe ich Fehler ohne Ende gemacht. Hauptfehler: ich habe mir keine Notizen über meine verwendeten Giftmischungen gemacht. So werde ich es niemals dazu bringen, […]

Der Färbevirus schlägt zu

Kaum dass ich heute morgen aufgestanden bin, habe ich schon die Wolle eingeweicht…. das MUSS ich einfach ausprobieren mit dem Färben. Hach, wie das wohl wird?!
Aber ich will zumindest mal versuchen, mich halbwegs an die Färbe-Anleitung zu halten, die ich gelesen habe. Und die Zeit, in der die Fasern vorweichen, werde ich jetzt wohl oder übel mal mein Bad putzen.

So ein Mini-Stricktreffen

…hat auch was für sich.
Die Zeit mit Astrid verfliegt wie immer viel zu schnell. Und sie hat mir was mitgebracht – weiße selbstgesponnene Wolle und Lebensmittelfarbe. Ich glaube, dass sie mich damit deutlich besser anfixen kann als mit dem Spinnen. Die Wolle ist soooo wunderschön gesponnen. Da erblasse ich vor Ehrfurcht. Diese Fummelei ist mir definitiv nichts.
Na mal sehen, ob ich morgen schon die Färberei beginne. Eines meiner wildesten Färbeprojekte war mal, weiße Bettwäsche einzufärben. Das hat nicht wirklich gut geklappt, war aber eine riesige Schweinerei. Ich hatte zu der Zeit so eine Waschmaschine, die im Prinzip ein großer Wassertopf mit Rührwerk war. Man musste "Heizen" einschalten (und auch wieder zur rechten Zeit aus, falls man irgendwelche Dinge mal nicht kochen wollte) und dann konnte man "rühren" einschalten. Zum Wasserablassen nutzte man die Schwerkraft und keine Pumpe….. Solche Maschinen waren deutlich weniger fehleranfällig als die heutigen…. vermutlich würde es das Gerät heute immer noch tun (ich hatte sie schon von den Schwiegereltern geerbt). Ja, also, wo war ich? Färben. Nun ja. Diese Bettwäsche leistet heute übrigens in ihrer neuen Reinkarnation als Abdeckstoff oder Decke oder Putzlappen auch immer hervorragende Dienste. Und sie ist bis heute schmutzigbeigebraun. Die Farbe hält!
Aber bei der Waschmaschine fällt mir noch eine Story ein…. ich hatte einen Kessel Buntes angeschmissen, Babykleidung, von meiner süßen winzigen Friedi…. Naja, fleißige Studentin, die ich war, setzte ich mich zum Arbeiten nieder. 2 Stunden später musste ich das Kindelein wecken, um es zu füttern (das hat man früher so gemacht – brav alle 4 Stunden – verdammt mich nicht allzusehr). Nun ja, während des Fütterns fiel mir auf, dass es irgendwie sehr feuchtwarm riecht in der Küche…. Und was soll ich sagen? Die Babykleidung war jetzt ziemlich sauber. Und noch topp in Schuss! Sogar ein leuchtend roter Samtstrampler hatte noch eine weiße Ente aufgestickt….. nach diesem Ereignis habe ich mir dennoch manisch immer einen Wecker gestellt, wenn die Waschmaschine in Betrieb war. Ach ja, so waren sie, die goldenen 80er Jahre.