Bericht 9

Und erneut ein Urlaubsbericht:

der Kanadier

Ich beginne unserem Reisefuehrer stark zu misstrauen. Wir haben auf unseren Reisen eigentlich immer Reisefuehrer aus dem Stefan-Loosei-Verlag und fanden die Beschreibungen immer ganz treffend, auch fuer die Ausfluege und Unterkuenfte. Dieses mal jedoch hat uns „der Loose“ schon einige male irre geleitet. Das als „liebevoll eingerichtet“ beschriebene Zimmer in einer Lodge entpuppte sich als kahle Kemenate mit Bett und winzigem Fenster in 1,70m Hoehe. Legendaer auch die „koestlichen Tortillas“ in Santa Cruz bei einer Kooperative von Koechen. Wir haben ewig nach der Scheune gesucht und als wir es dann gefunden hatten, bekam ich den geschacklosesten Reis (salzarme Ernaehrung!) Und einen ebenso geschmacklosen Tortilla mit einem Stueck des hiesigen ebenfalls geschmacklosen Kaeses. Ok, es war preiswert.
Heute nun sind wir im Vertrauen auf „den Loose“ zu einem Strand aufgebrochen, der als „paradiesisch“ gepriesen wurde. Wir sind dafuer ueber typische Nebenstrassen (unbefestigt) und durch mehrere Fluesse gefahren, um dann zu einem eher unscheinbaren, also fuer hiesige Verhaeltnisse eher unterdurchschnittlichen Strand zu kommen. So eine Flussdurchquerung ist ja fuer den normalen deutschen Autofahrer eher ungewoehnlich, hier aber durchaus normal bei Nebenstrassen. Aber mangels Erfahrung und mit einem Mietauto ist das ganze ja schon eher ein Abenteuer.
Eine nette Bucht zum Baden hatten wir heute gefunden (ohne Reisefuehrer). Dort waren 5 Pelikane, die intensiv Fische jagten und sich von uns absolut nicht stoeren liessen. Naja, wir wollten ihnen ja auch keine Fische mopsen!

Urlauber im Pool

Auffallend ist, dass extrem Viele Grundstuecke, oft auch mit Haus zum Verkauf stehen. Durch die Wirtschaftskrise in den letzten Jahren sind Wohl etliche Bauprojekte abgebrochen worden. Aber es kaufen wohl auch viele Amis sich hier einen Alterssitz. Oft verkaufen die Einheimischen wohl uebersuerzt, koennen mit dem geld, das sie bekommen, nicht gut umgehen und sind dann ruckzuck total verarmt, dann ohne Land. Alkoholismus ist im land angeblich ein grosses prooblem. Ich habe auch viele Schilder fuer zweigstellen der AA gesehen.

da mussten wir durch

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