Studentisches

VeganRike: Schweizer Tage

Sonntag Abend hatten wir mal wieder ein Wohnzimmerkonzert in unserem, genau, Wohnzimmer. Da das Wetter einfach zu sommerlich war, konnten wir unsere 40er-Gaeste-Marke nicht wieder knacken, aber die, die nicht da waren, haben echt einen schoenen Abend verpasst. Leider habe ich ihn selber halb verpasst, weil ich gegen 20 Uhr zum Zug aufbrach, der mich nach Lausanne bringen sollte. Natuerlich nicht direkt, sondern ueber Basel und Bern, und da ging das Problem dann los als der erste Zug 35 Minuten Verspaetung hatte. Aber kein Problem, schliesslich hatte ich ihn weiser Voraussicht ja nicht die letztmoegliche, sondern die vorletztmoegliche Verbindung gewaehlt,… Weiterlesen…

VeganRike: Wochenbericht

Phew, letzte Woche hatte wirklich genug Arbeitsaufkommen fuer einen ganzen Monat, darunter hatte die Blogtaetigkeit doch sehr zu leiden. Veganisiert wurde trotzdem, hier also eine Zusammenfassung der Erkenntnisse der letzten Woche: * Ich mag Tofu. Sehr. Wirklich lustig, dass ich das vorher noch nie probiert habe! Am vorletzten Wochenende gab es eine grosse Tofugrillsause und ich fand’s richtig lecker. Tofuwuerste sind aber definitiv eher weit unten auf der Ranglinste, am besten geht: Raeuchertofu mit Sambal Oelek und Rosinen und/oder Sesam und Tofu mit italienischen Kraeuter. Yummy. * Traue niemals einer Kochzeitangabe auf einer Verpackung. Besonders nicht, wenn es sich a)… Weiterlesen…

VeganRike: Kochtag

Samstag ist der einzige Tag der Woche, an dem ich etwas ausdehnter Lebensmittel einkaufen kann, was ich heute auch richtig ausnutzte. Als ich bei sommerlichen Temperaturen zurückkehrte, machte ich mich sofort ans Schnippeln und Köcheln: zunächst hatte ich in den Vorräten meinen Mitbewohnern verschrumpelte Äpfel en masse entdeckt, die danach schrien, zu Apfelkuchen verarbeitet zu werden, also tat ich ihnen den Gefallen. Da ich ja mit Brilles Apfelkuchenrezept so gute Erfahrungen gemacht habe, gibt es den ab morgen wieder. Vor den Äpfeln verarbeitete ich aber noch zwei nicht minder verschrumpelte Apfelsinen zu Saft, der die ganze Zeit vor sich hin… Weiterlesen…

VeganRike: Halbzeit

So, jetzt muss ich aber einiges nachtragen! Trotz Carolas Einhornwünschen* hatten wir unglaublich tolles Wetter in der Schweiz  – zwei Tage mit herrlichstem Frühlingswetter, was bedeutete, dass wir bei gefühlten 20 Grad in der Sonne auf den Schweizer Berggipfeln mit Schneeschuhen herumturnen konnten. Und am letzten Tag gab es tatsächlich einen richtigen Schneesturm samt waagerecht fallenden Schneeflocken und 40 cm Neuschnee. Da wir insgesamt 9 Leute waren, war mir schon vorher klar, dass das mit meiner Diät etwas kompliziert werden könnte, aber ich wähnte mich gewappnet als ich Erdnussbutter, Ahornsirup, Sojasahne und eifreie Pasta in den Korb packte. Ich gebe… Weiterlesen…

VeganRike: Tage 13ff – bin mal kurz weg

Die letzten Tage brachten keine neue Erkenntnisse, viel Resteessen und die üblichen Aufstrich- oder Sojalösungen. Allerdings bekam ich Einblick in ein wirklich tolles Kochbuch, davon werde ich aber nach unserem Kurzurlaub in der Schweiz berichten, also ab Montag! Drückt die Daumen, dass ich noch Schnee zu sehen und fühlen kriege, denn das hatte ich diesen Winter noch gar nicht!

VeganRike: Tag 11 und 12

VeganRike: Tag 11 und 12

Auch am Wochenende war das Frühstück wieder ziemlich unproblematisch, statt Tomate-Mozarella gab’s halt Tomate-Gurke-Kürbiskernöl und weil Anatol Kaffee fastet, gab es Luxus-Getreidekaffee mit Schokonote. Ansonsten esse ich mich munter weiter durch diverse Aufstriche. Mittags bediente ich mich wieder an der Ebly-Gemüse-Pfanne, die ich schon am Freitag mit auf Arbeit hatte. Dann machte ich mich auf zum Münstermarkt, aber irgendwie sprach mich keines der Gemüse wirklich an, dafür schlug ich dann im Supermarkt bei Gnocchi, Schoko-Soja-Dessert und getrockneten Mangos zu, mit denen ich mir den Appetit für’s Abendessen verdarb. Heute morgen schob ich direkt den Apfelkuchentipp von Carola  in den Ofen… Weiterlesen…

VeganRike: Tag10 - ups

VeganRike: Tag10 – ups

Eigentlich hatte ich das Gefühl, mich ganz gut in der Vegan-Routine eingelebt zu haben, zum Beispiel kann ich mir gerade gar nicht vorstellen, wie ich sonst immer das Kantinenessen mochte, denn im Vergleich zu meinen Gemüse-Getreide-Gerichten sieht das Essen immer furchtbar fettig und soßenüberladen und überhaupt nicht appetitlich aus. Sehr faszinierend, denn ich war noch nie ein großer Salat-Liebhaber, aber heute habe ich mich so richtig über mein buntes, knackiges Essen gefreut. Weil Anatol morgen schon wieder abreist, trafen wir uns am frühen Abend in der Stadt und weil das Café, bei dem ich mir sicher gewesen war, dass es… Weiterlesen…

VeganRike: Tag 9 – easy peasy

Heute gibt es nix Aufregendes zu berichten. Nachdem ich morgens in der Mikrowelle eine quasi steinharte Schokohaferflockenmixtur vorfand – hatte gestern Abend glatt meine zweite Portion vergessen! – nahm ich mir heute eine deutlich größere Mittagsration mit (immer noch Weißwein-Radicchio-Ebly) sowie Studentenfutter, Müsliriegel und Erdnussschnitten, die allesamt in meinem Arbeitsschreibtisch landeten. Abends hatte ich gar keine Zeit für Hunger, weil ich direkt von Arbeit ins JosFritz ging, eine halbwegs legendäre Freiburg Buchhandlung mit Kneipen- und Ausstellungsraum, wo es eine sehr netten Lesung gab (ein WG-Bewerber vom Sommer war Radiosprecher und stellt alle Vierteljahre vier, fünf Bücher vor, dazu spielt ein… Weiterlesen…

VeganRike: Tag 8 – Das Süßigkeitenimperium schlägt zurück!

Ich habe Hunger. Nein, das ist falsch. Ich brauche Schokolade. Und zwar dringend. Auf meinem Heimweg liegt allerdings kein Biosupermarkt, der länger als 19 Uhr auf hat, also muss der herkömmliche Discounter herhalten. Und da sieht es zunächst ganz düster aus. Alles, was Schokolade hat, hat auch irgendwas mit Milch und/oder Butter. Zähneknirschend wandert der blanko-Müsliriegel in den Wagen. Dann die Schokokuvertüre. Natürlich zum backen, ähem. Dann die Rettung: Vitalkekse! Zucker und Nüsse, das muss doch gehen! Aber nein! Sie enthalten Honig. Verd… Aber gut, Müsliriegel und Kuvertüre könnten mich eventuell bis zum Wochenende retten, an dem ich es hofentlich… Weiterlesen…

VeganRike: Tag7

Und schon ist eine Woche der Fastenzeit schon fast vorbei! Allerdings hatte ich heute auch zum ersten Mal richtig Hunger! Morgens gab es die bewährte Scheibe Brot mit Maronenmuß, mittags Pasta mit Erbsen, Paprika und Bohnen in der Kantine, wo es heute sogar Erdnusssoße dazu gab. Und dann…reichten die Selleriestangen einfach nicht aus, um mich bis über die normale Abendessenszeit zu retten, also machte ich mich mit knurrendem Magen auf ins Kaufland. Gut, dass ich wegen der Ladenschließungszeit nicht viel Zeit zum Stöbern hatte, aber die Wurst- und Käseauslagen kamen mir doch echt übertrieben groß vor – war ja nix… Weiterlesen…

VeganRike: Tag 6 – Der Alltag beginnt!

Und schwupps bin ich wieder im Arbeitsalltag. Da meine bisherige Stratgie der Monomahlzeit (riesiges Mittagessen in der Kantine als einzige große Mahlzeit) nun nicht mehr durchweg möglich sein wird, beginne ich zur Abwechslung den Tag mal mit einemn Frühstück, bei dem ich feststelle, dass die vegan-induzierte Demenz bereits eingesetzt hat, denn erst das Studium der Zutatenliste bringt mich auf den Trichter, dass Pesto ja jede Menge Käse drin hat. Zum Glück hab ich bis dahin schon eine dicke Scheibe Brot gegessen, aber den Rest muss dann wohl Anatol verputzen. Zum Trost mache ich mir einen neuen Zwergenwiesenaufstrich auf (Curry-Mango-Papaya), der… Weiterlesen…

VeganRike: Tag 5

Frühstück ist problemlos: Brötchen (kein Croissant) mit diversen Aufstrichen – Tomate-Basilikum von Zwergenwiese sowie Feigenmuß und Kastanienpampe von unserem Roadtrip nach Barcelona. Nachmittags sind wir zur Grillsaisoneröffnung eingeladen – ich mache mir Gemüse-Feta-Päckchen ohne Feta, dafür mit frischem Basilikum und extra viel Olivenöl. Passt. Ebenso wie der Möhrensalat ohne Joghurtdressing und der grüne Salat mit Agavendickzeug statt Honig. Schwieriger wird der Nachtisch – Studentenfutter kann mit frisch gebackenem Butterhefekuchen nicht ganz mithalten, aber ich trinke einfach doppelt so viel schwarzen Kaffee. Ich muss noch den Nachtrag für gestern Abend liefern. Aus dem Wirsing wollte ich das hier machen, aber das… Weiterlesen…

VeganRike: Tag 4 – Wochenende!

Es ist Samstag – und was für ein herrlich sonniger Tag! Wir treffen uns zum Picknick auf dem Stühlinger Markt, der lauter lokale Produkte anbietet, soll heißen: jede Menge tolle Wurst und interessante Käsesorten. Ich knabbere derweil an einer Laugenstange mit Heidelbeermarmelade und picke mir die nicht-bananen-verseuchten Obststücke aus dem Obstsalat. Beim Eisessen bringe ich die Verkäuferin mit der Frage “Haben Sie auch Eis ohne Milch?” aus der Fassung und beschließe, dass Erdbeeren bestimmt keine tierischen Zusatzstoffe brauchen, um zum Eis zu werden. Nachdem ich die halbe Eiswaffel geknabbert habe, denke ich darüber nach, was da wohl so drin ist,… Weiterlesen…

VeganRike: Tag 3

Ich greife wieder zur bewährten Roggenbrot-Kirschmarmeladen-Kombi vom Hotelbüffet und reduziere im Lauf des Tages meinen Keksverbrauch so gut es geht (am Ende waren es 8 Stück über den ganzen Tag verteilt). Beim Mittagessen schaffe ich es, komplett auf überbackene oder sonstwie mit Käse angereicherten Vegetarierschmankerl zu verzichten, aber die ersten vier Möhren kriege ich nur mit einem Curry-Joghurt-Dip hinunter. Blöderweise schmeckt die Tofu-Kraut-Pfanne überhaupt nicht, sodass ich mich weiter mit Rohkostgemüse begnügen muss, aber immerhin ersetze ich den Curry-Dip durch Ketchup. Was für ein Genuss, aber das Gewissen ist endlich mal ruhig. Abends erwartet mich Anatol zu Hause – sein… Weiterlesen…

VeganRike: Tag 2 – wie ernst wird es?

Tag 2 meines Veganiriesmus bedeutet auch Tag 2 der Konferenz. Das bedeutet Hotelfrühstück. Glücklicherweise habe ich ein Hotel der untersten Preiskategorie, und das wiederum bedeutet, dass die Auswahl am Frühstücksbüffet eher trist ist: Eine Sorte Scheibenwurst, eine Sorte Scheibenkäse, die üblichen Marmeladentöpfe, ein paar abgepackte Päckchen mit streichfähigem irgendwas. Während ich noch überlege, ob Becel vegan ist, kann ich mich nicht überwinden, das Knäckebrot zu wählen und beschließe, dass Brot ohne Schinkenstücke per definition als vegan gelten muss. Meine Mutter hat mich zwar mit vielen interessanten Links versorgt, in denen ich unter anderem lernen musste, dass viele Brotsorten nicht vegan… Weiterlesen…